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Naturheilpraxis für Tiere Bianka Kerres
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Klassische Homöopathie




Wenn Sie sich nun für eine homöopathische Behandlung für Ihr Tier entscheiden, sollten Sie noch einige Dinge wissen. Anders als in der Schulmedizin kommt es bei der Homöopathie nicht auf eine große Menge des jeweiligen Mittels an, denn wichtig ist die darin enthaltene Information. In manchen Fällen reicht eine einmalige Gabe aus, die ihre Heilkraft über Wochen und manchmal auch Monate entfalten kann. Es kommt auch häufiger vor, das verschiedene Mittel in einem gewissen zeitlichen Abstand gegeben werden müssen, um die Heilung voran zu bringen.


Der homöopathische Heilungsprozess

Es kann bei einer homöopathischen Behandlung zu einer sog. Erstverschlimmerung kommen. Meist ist dies nur ein kurzes "Aufflammen" der Krankheitssymptome, das schnell wieder vorüber ist und zeigt, dass das Mittel mit seiner Wirkung einsetzt und der Körper sich mit seiner Krankheit auseinander setzt. Danach tritt oft sehr schnell eine Verbesserung ein. Es kann auch sein, das alte Symptome kurzfristig wieder auftreten, z.B. eine Augenbindehaut- entzündung, die vor Jahren mal mit Cortison behandelt wurde. Je nach Art der Erkrankung kann auch direkt eine Besserung eintreten, bei Akuterkrankungen kann es z.B. zu einer sehr schnellen Besserung bzw. zum Verschwinden der Symptome kommen.



Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer Homöopathin in Kontakt bleiben und sie über die Veränderungen, die Sie an Ihrem Tier beobachten, informieren.

Noch etwas sollten Sie beachten. Während einer homöopathischen Behandlung sollten Sie folgende Futtermittel meiden: Futter oder Leckerli mit Menthol, Pfefferminze und/oder Eukalyptus und Salben mit Campherzusätzen. Diese könnten eine homöopathische Behandlung beeinflussen. Weiterhin sollten Sie die Gaben von anderen Medikamenten mit Ihrer Homöopathin und mit Ihrem/Ihrer Tierarzt/ärztin gemeinsam absprechen.