Klassische Homöopathie(2/3)

Die D-Potenzen (D = 10) werden z.B. in einer Verdünnung von 1 : 10 verarbeitet, die C-Potenzen (C = 100) in 1 : 100. Bei einer C 30 ist dieser Prozess z.B. 30-mal wiederholt. Weiterhin gibt es noch die LM-Potenzen (LM = 50.000), die Hahnemann gegen Ende seines Lebens entwickelt hat. Diese sind besonders angezeigt bei chronischen Erkrankungen, bei älteren Tieren oder bei Tieren, die bereits eine lange medikamentöse Behandlung hinter sich haben.

Das Erstaunliche ist, dass die höheren Potenzen, die ja eigentlich weniger Ursubstanz enthalten (ab einer D 23 Potenz ist kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr nachweisbar), eine größere Wirkung im Organismus entfalten.

Die in den homöopathischen Arzneimitteln enthaltenen Schwingungsfrequenzen transportieren die heilbringende Information, welche die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert und das Immunsystem zu verstärkter Aktivität anregt.

Die Fallaufnahme - Erstanamnese

Um nun das passende homöopathische Mittel nach dem Simile-Prinzip zu finden, muss der behandelnde Homöopath zunächst ein ausführliches Gespräch - die Erstanamnese - mit dem Patienten bzw. in der Tierheilpraxis mit dem Patientenhalter führen.
Hierbei interessieren den Homöopathen neben den körperlichen Symptomen auch die Gemütsverfassung des Patienten, Eigenheiten, Nahrungsvorlieben und die sog. Modalitäten. Wann verbessern bzw. verschlechtern sich die Symptome. Natürlich darf auch eine gründliche körperliche Untersuchung nicht fehlen. Dabei ist immer die Gesamtheit der Symptome wichtig. Wenn Sie z.B. mit einem Hund kommen, der seit Jahren unter einem Hautekzem leidet, so wird der Homöopath sie auch nach der Verdauung, den Atemwegen, dem Charakter des Tieres und noch viel mehr fragen. In der Regel dauert eine Erstanamnese mindestens eine Stunde.